WarRock
Story
Es gibt einige First Person Shooter mit hervorragenden Geschichten auf dem Markt – doch War Rock zählt auf keinen Fall zu ihnen. Ein magerer Schatten eines Plots ist alles was ihr erwarten könnt:
Ein Bürgerkrieg wütet im Lande Derbaran, die Truppen des korrupten Präsident Zanipov kämpfen gegen die wackeren Männer des Kriegshelden, General Karmali. Die Debaranische Armee gegen die National Independence Union. Soldaten eines bösen Diktators gegen Freiheitskämpfer und Rebellen. Also, nichts was wir nicht schon hunderte…nein, tausende Male gehört hätten.
Features
[list][*]Eine große Auswahl an Waffen und Vehikeln![*]Kämpfe in der Luft, auf festen Boden oder auf hoher See![*]Konstant neue Patches bringen neue Ausrüstung, Vehikel und Maps![*]Free2Play – Genau das was ihr denkt dass es bedeutet.[/list]
(Herstellerangaben)
Gameplay
Noch bevor ihr War Rock überhaupt spielen könnt, müsst ihr einen Account registrieren. Hinterher beginnt ihr das Spiel mit einem kleinen Haufen Dinar, der Währung die benutzt wird um in War Rock Waffen sowie Equipment zu leasen. Ihr lest richtig – in War Rock leiht man sich die Waffen nur für bestimmte Zeit und nebenbei ein kleines Vermögen an Dinar aus. Balance wird diesem System hinzugefügt durch das Verbot für unerfahrene Spieler die mächtigsten Waffen auszuleihen.
Zwar werdet ihr nie ganz ohne Waffen sein, aber wer wen letztendlich ins frühzeitige Grab bringt wird wohl immer davon abhängen wer mehr Dinar sein Eigen nennen kann.
Der Spieler kann zwischen drei verschiedenen Modi wählen, je nach dem auf welcher Größe von Map er gerne spielen möchte.
Close Quarters Combat – relativ kleine Maps, drehen sich ganz um Missionsziele und direkten Kampf, Mann gegen Mann. Generell spawnt der Spieler hier nur einmal pro Szenario.
Urban Ops – Maps mittlerer Größe welche hier und da ein paar Fahrzeuge beinhalten. Das Ziel hier ist klassisches CTF und die Zerstörung von Spawn Points.
Battle Group – die größten und vermutlich besten Maps War Rocks sind mit den tödlichsten Fahrzeugen ausgerüstet – aber auch hier beschränkt sich das Missionsziel auf CTF und Spawn Point-Genozid.
Die Maps sind generell gut gemacht, keine Frage. Die richtigen Probleme stecken in den Mechaniken des Spieles selbst, besonders im Balancing. Fünf Klassen stehen euch zur Auswahl: Assault, Engineer, Heavy Trooper, Medic und Sniper. Erstere sowie letztere Klasse dominieren die Map absolut, Medics, Engineers und die Heavy Troopers werden nur eher selten gesichtet.
Während ihr in guten FPSs, wie zum Beispiel der Halo-Serie, noch Freude sowie eine gewisse Befriedigung verspürt endlich einen Spieler des verhassten gegnerische Teams ausgeschaltet zu haben, kann man am Tod seiner Feinde in War Rock nichts Freudiges feststellen. Egal ob ihr Pwner oder n00b – verzeiht, der schießende oder der gerade eben erschossene Spieler seit, es existiert einfach kein Gefühl etwas Bedeutendes getan zu haben.
Die Ingame-Währung kann, ganz simpel, durch das Abschießen eurer Gegner erbeutet werden – oder ihr meldet euch für einen bezahlten Account an und könnt somit schneller leveln und habt Zugang zu weitaus besseren Waffen. Ihr gebt also eure hart-verdienten Euros nicht für das Spiel selbst aus, sondern vielmehr um einen Vorteil gegenüber nicht ganz so zahlungskräftigen Mitspielern zu erlangen. Nicht dass dies irgendjemanden überraschen würde. Jedes Free2Play Spiel muss irgendwie Geld machen um die Server nicht zwei Wochen nach Release einmotten zu müssen.




