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WAR2 Glory

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Seite: 1234Fazit
Strategie Spätestens seit Farmville gibt es kaum mehr einen Internet-User, der nicht zumindest einmal ein Browserspiel gespielt hat. Doch nicht alle Titel dieses Genres sind ganz so bunt, lustig, einfach und casual, wie Publisher JustAGame nun beweist. Wir haben uns mit WAR2 Glory das neue Spiel des Entwicklers ein wenig näher angesehen und uns Hals über Kopf ins Kriegsgeschehen gestürzt.

Pflegeleichtes Spielvergnügen

Normale Computerspiele verlangen von Spielern viel Zeit und Aufmerksamkeit, nicht unähnlich dem kleinen Hund, den sich viele von uns als Kind nahezu jede Weihnachten gewünscht haben. Viele Browserspiele sind da anders. Sie entsprechen eher dem fetten, faulen Kater der Gaming-Genres. Solange man alle paar Stunden den metaphorischen Fressnapf füllt und ab und an das sinnbildliche Katzenstreu wechselt wird eine gelegentliche Streicheleinheit in Kauf genommen und einer friedlichen Koexistenz steht nichts im Wege. Den Rest der Zeit wissen sich sowohl die Katze als auch das Browser-Spiel hervorragend mit sich selbst zu beschäftigen. Auch WAR2 Glory stellt hier keine Ausnahme dar und lockt nach dem bekannten Schema mit lang dauernden, aber wenig aufmerksamkeitsintensiven Aufbaustrategieelementen. Und da Bauen und Entwickeln nur der halbe Spaß ist, bietet WAR2 Glory auch die Möglichkeit auf dem Schlachtfeld ordentlich die frisch erworbenen Muskeln spielen zu lassen.

Loses Weltkriegssetting

WAR2 Glory versetzt Spieler in den Zweiten Weltkrieg, oder vielmehr in eine Fantasywelt, die sich an diesen anlehnt. Das bedeutet, dass wir es auch hier mit dem Kampf zwischen den Alliierten und den Achsenmächten zu tun haben, und dass mit authentischem Kriegsgerät zu Felde gezogen wird. Der erste Blick auf die Weltkarte zerstört jedoch die Illusion der Vertrautheit aus so mancher Geschichts- oder auch Geografiestunde. Die Welt von WAR2 Glory setzt sich aus elf Teilkontinenten wie Nordafrika und Südostasien zusammen. Nicht ganz der realen Vorlage entsprechend sind diese keilförmigen Gebiete, Kuchenstücken nicht ungleich, rund um ein annähernd quadratisches Meer in der Mitte angeordnet. Somit will sich zwar bei der Betrachtung des WAR2 Glory Globus keine richtige Heimatstimmung einstellen, der Vorteil liegt jedoch auf der Hand: Es gibt wohl kaum einen Feldherrn, der nicht schon einmal davon geträumt hat seine Infanterie trockenen Fußes von Berlin nach Washington marschieren zu lassen.

Auch Kriegsmaschinen können bequem zu bedienen sein

In dieser quadratisch, praktischen Welt befinden sich die Städte von NPCs und Spielern relativ zufällig und nicht nach Fraktionen geordnet auf dem Spielfeld verteilt. In den Siedlungen gilt es, ganz in bekannter Manier, verschiedene Gebäude zu bauen und zu erweitern, die Bevölkerung ansteigen zu lassen, Steuern einzuheben und Bodenschätze zu fördern. Zur besseren Übersicht wurde die Stadt dabei in eine Produktions- und einen Militärsektor unterteilt. Dadurch wird das Ganze nicht nur ein wenig ordentlicher, sondern es wird auch dafür gesorgt, dass Spieler nicht zu einseitig in Produktion oder Aufbau investieren und ihnen irgendwann der Platz ausgeht. Generell wirkt der Spielplan von WAR2 Glory in seiner einfachen Optik sehr übersichtlich und auch die Menüführung ist intuitiv. Zwar wird das Spiel sicherlich keinen Preise für seine Grafik einheimsen, Aufbaustrategiefans werden den guten Überblick und das Handling aber durchaus zu schätzen wissen. Als einziges Manko anzumerken ist, dass ind er Zoom-Funktion, die das Spielfenster vergrößert, die Zahlen oft nicht komplett dargestellt werden, was den Effekt dieses Features deutlich schmälert.

Seite: 1234Fazit

Spielinformationen

Pro/Contra
  • Abwechslungsreiche Aufbau-Strategieelemente
  • Gute Möglichkeiten zur Interaktion mit Mitspielern
  • Ausgeklügeltes Handels- und Bündnissystem
  • Grafisch wenig anspruchsvoll
  • Unglücklich gewähltes WKII Setting
  • Relativ wenig Möglichkeit im Schlachtgeschene selbst zu agieren
Bewertung
2
1
8
2
7
Wertungen
-%
Singleplayer: 75% | Multiplayer: 75%